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Inhalt
Die Mutter Deutsche, der Vater Jude: Nicht nur die Erwachsenen, auch Kinder aus deutsch-jüdischen Verbindungen waren in Deutschland zu Zeiten des Dritten Reiches großen Diskriminierungen ausgesetzt. Dieses Buch vermittelt einen authentischen Einblick in die Kindheit und Jugend einer Bonner Halbjüdin und in die Lebensgeschichte ihrer Familienmitglieder, der sich von der Vorkriegszeit über den Zweiten Weltkrieg bis hin in die fünfziger Jahre erstreckt. Die Erzählerin berichtet von ihrer Angst, entdeckt zu werden, vom Verstecken müssen, der Flucht aufs Land und von ihren Empfindungen während den Bombenangriffen. Zudem schildert sie den damaligen Alltag und den täglichen Überlebenskampf, dem ihre Angehörigen ausgesetzt waren, wowie den festen Zusammenhalt, den der überlebende Teil ihrer Angehörigen miteinander verband. „Ich werd’s euch zeigen“ ist eine vielschichtige und einfühlsame Biografie über das Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
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Pressestimmen
Syntropia, Oktober 2010: Titel-Aufnahme in den Buchkatalog Winter 2010/2011.
Bibliothek des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, April 2010: herzlichen Dank für die freundliche Überlassung der Veröffentlichung von Maria Herz-Kebsch und Ellen-Brigitte Lawaczeck. Ich habe das Buch soeben in unsere Bibliothek aufgenommen, so daß es ab der nächsten Woche interessierten Besuchern zur Verfügung steht. www.nsdok.de
Mitteilungen der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde, Sept. - Dez. 2009: Eine vielschichtige und einfühlsame Biographie über das Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
www.roterdorn.de Juli 2009: Rezension von Noelle Über Juden zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gibt es inzwischen eine Unmenge an Literatur. Doch nicht nur sogenannte Volljuden mussten zu dieser Zeit vieles erleiden. Auch Halbjuden hatten mit vielen Sanktionen und Diskriminierungen zu leben. Maria Herz-Kebsch setzt genau hier an. Mit „Ich werd´s euch zeigen: Erinnerungen einer Davongekommenen“ erzählt sie ihre Geschichte als Tochter einer Deutschen und eines Juden während der nationalsozialistischen Herrschaft. Im Vorwort erklärt Maria Herz-Kebsch, dass sie die Absicht verfolgt, dass durch ihre Erinnerungen sich die Verbrechen des Zweiten Weltkrieges nie wieder wiederholen, da den Menschen die Augen geöffnet werden, welch großes Leid Unschuldigen zugefügt wurde. Außerdem will sie ihr Leben und das ihrer Familie zu dieser Zeit schildern, um den großen Unterschied zu der heutigen Zeit zu betonen, wobei sie nicht verschweigt, dass es trotz des großen Elends auch Momente des Glücks gab. Das Buch ist in zwei große Teile gegliedert: „Überleben“ und “Leben nach dem Überleben“. Das erste Kapitel behandelt die Zeit zwischen 1926 und dem März 1945, sodass man sowohl etwas von der Situation der Familie vor den Krieg erfährt als auch während des Krieges. Es wird geschildert, wie ihre Eltern sich kennenlernten, welche Auswirkungen die Nationalsozialisten auf diese Beziehung und somit auf die ganze Familie hatten, unter welchen Umständen ihre Großeltern umkamen und wie sie selbst das Bombardement auf Bonn erlebte. Diese persönlichen Erfahrungen werden gestützt durch Abschnitte, die sich lediglich der momentanen politischen Lage widmen. Das zweite Kapitel „Leben nach dem Überleben“ beschäftigt sich mit der Zeit zwischen April 1945 und 1954 und später. Hier wird das Leben nach der Kapitulation Deutschlands geschildert, wobei es auch sehr oft Rückblenden gibt. So erfährt man zum Beispiel, wie der Vater von Maria Herz-Kebsch im Konzentrationslager gestorben ist, da ein Mithäftling, der überlebt hat, der Familie einen Brief geschickt hat, indem er schildert, wie das Leben im Konzentrationslager war und wie ihr Vater umgebracht wurde. Ein zweites Mal wird auf Konzentrationslager eingegangen, als Maria Herz-Kebsch ein Mädchen erblickt, welches sie an ihre Tante erinnert, die in einem Konzentrationslager vergewaltigt wurde, anschließend ein Mädchen gebar, welches jedoch in ihren Armen verhungerte, da der Mutter die Brüste abgebunden wurden und sie somit das Kind nicht stillen konnte. Dies und viele andere schreckliche Erlebnisse werden in diesem Buch geschildert. Im Nachwort geht Maria Herz-Kebsch darauf ein, dass sie unter anderen in diesem Buch zeigen will, wie diese schrecklichen Taten auch die Leben der Angehörigen veränderten und dass man sich nicht scheuen sollte diese Gräueltaten auch beim Namen zu nennen, um die Menschen wachzurütteln. Da die ganze Geschichte nicht von Maria Herz-Kebsch aufgeschrieben wurde, sondern von Ellen-Brigitte Lawaczeck, die als sogenannter Ghostwirter agierte, gibt es auch ein kurzes Nachwort von ihr, in welchem sie schildert auf welche Probleme sie während des Schreibens stieß und dass es trotz allem sinnvoll ist die Geschichten dieser Menschen aufzuschreiben, um ihnen die Möglichkeit zu geben die Welt an ihren Erlebnissen Anteil nehmen zu lassen. Das Buch bietet ganz gute und auch authentische Einblicke in der Leben der Juden im Zweiten Weltkrieg. http://www.roterdorn.de/inhalt.php?xz=rezi&id=13455
Soldat im Volk, Mai/Juni 2009:

General Anzeiger, 27. März 2009:

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