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24.04.2012 

 

 

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Gabriela Meyer
Leonidas
Eine deutsch-jüdische Erzählung

 

Inhalt

Ein wiederentdecktes Bündel mit Familienpapieren, Urkunden, Fotos, Briefen lässt Henrietta viel über ihren jüdischen Vater und seine Familie erfahren, über seine Heimat, seine Vorfahren in Pommern, sein Leben während der beiden Weltkriege, die ersten Jahre der Ehe mit seiner deutschen Frau. Ein Puzzle aus Namen, Bildern, Landschaften, Menschen, Schicksalen, Überlieferungen und Legenden.
Henriettas Interesse und ihr Wunsch, die eigene Vergangenheit zu begreifen, sind geweckt und so bittet sie den Vater: »Erzähl!«
Eine deutsch-jüdische Familienerzählung vom Ende des neunzehnten bis zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts und gleichzeitig eine Geschichte der Aufarbeitungsversuche in der zweiten und dritten Generation.

 

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Autorenporträt
 

 

Meyer_Leonidas_Autorinnenfo

Gabriela Meyer ist in Tel Aviv/Israel geboren und aufgewachsen.
Medizinstudium in Berlin und Hamburg. Nach der Approbation Promotion in Hamburg und Malmö/Schweden.
Es folgten: München mit Facharztausbildung für Neurologie und Psychiatrie sowie die psychoanalytischen Lehrjahre.
Heute lebt und arbeitet die Autorin als Psychoanalytikerin in Hamburg.
Parallel zu ihrer ärztlichen Tätigkeit malt die Autorin seit vielen Jahren.
 

 

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Pressestimmen

www.fachbuchkritik.de, Februar 2012
Die Geschichte fesselt den Leser mit all ihren persönlichen und tragischen aber auch einfühlsamen und überraschenden Seiten Ein faszinierendes, außergewöhnliches Buch, das darüber hinaus einen Einblick in jüdisches Leben gewährt.

Mitteilungsblatt Auschwitz-Komitee in der Bunjdesreoublik Deutschland e. V. Herbst 2011:
Der autobiographische, kunstvoll verfremdete Stoff dieser Erzählung hätte für einen dicken Roman gereicht. Der Autorin gelingt es, diese Fülle zu einer, in prägnanter Sprache formulierten, Erzählung zu verdichten. Die Psychoanalytikerin bringt Menschliches auf den Punkt, der Malerin gelingt es, mit Farben Atmosphärisches einzufangen. Sie erzählt aus eigener Erfahrung wie das Schicksal der im Dritten Reich verfolgten überlebenden Elterngeneration das Leben ihrer Kinderbeeinflusst hat. 40 Jahre nachdem die Protagonistin Henrietta Israel verlassen hat, sucht sie nach dem Tod der Mutter, zu der sie zeitlebens ein enges, wenn auch schwieriges Verhältnis hatte, die Nähe zum Vater, der in Israel lebt. Angeregt von einem Bündel alter Briefe beginnt sie über ihr Leben in Israel nachzudenken, Fragen tauchen auf, die nur ihr Vater beantworten kann. Bei einem seiner Besuche in Hamburg bittet sie ihn zu erzählen, fragt nach und ganz allmählich entwickelt sich ein Dialog zwischen ihnen, der zu Nähe und Vertrauen führt. Der Vater ist dankbar für die wachsende Vertrautheit zwischen ihnen und es gelingt ihm, über lange Verdrängtes mit Henrietta zu sprechen. Seine Besuche werden für beide immer wichtiger auch wenn viele Erinnerungen schmerzen. (...)
Was es mit Leonidas auf sich hat, ist im reichhaltigen Glossar nachzulesen – eine wahre Fundgrube, die nichts zu wünschen übrig lässt. (...)
Die Autorin lässt uns an diesem Prozess teilnehmen und eröffnet uns die Chance eigene Fragen an die Vergangenheit zu stellen, die unsere Gegenwart und Zukunft beeinflusst, ob wir es nun wollen oder nicht.

www.lichtstrahlen-oldenburg.de , September 2011:
Dieses Buch habe ich an einem Tag verschlungen, ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Selten hatte mich eine Erzählung mit all ihren persönlichen und tragischen aber auch einfühlsamen Seiten so gepackt, dass ich das Buch nicht an die Seite legen konnte. Ein außergewöhnliches Buch, dass darüber hinaus einen Einblick in das jüdisches Leben gewährt.
Ein Buch was wirklich seinen Preis wert ist. (Sonja Kleimann-Ulke)

Hessischer Gebirgsbote, Juli-September 2011:
Eine deutsch-jüdische Familienerzählung vom Ende des neunzehnten bis zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts und gleichzeitig eine Geschichte der Aufarbeitungsversuche in der zweiten und dritten Generation.

Kasseler Sonntagsblatt, 14. August 2011:
Meyer-Presse

 

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