Die schwerste Zeit seines Lebens – die der Kriegsgefangenschaft in Russland – arbeitet der Autor reflektierend und schreibend auf. Ein wichtiger Vorgang, mit dem er eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft schlägt.
Alfred Pockler wurde 1922 in Rehhof/Westpreußen geboren. Nach seinem Fronteinsatz in Russland ab 1941 geriet er 1945 in russische Kriegsgefangenschaft, aus der Alfred Pockler erst 1950 entlassen wurde. Von 1950 bis 1981 war er als Hüttenfacharbeiter tätig.
... Im flüssigen Stil schildert er aus seiner Erinnerung die durchlebte Angst, die Unruhe, die Qualen und die nimmerversiegende Hoffnung ... ... Auf 122 Seiten erlebt man hier, gut gegliedert, deutlich gedruckt, eindrucksvolle Erinnerungen an die russische Kriegsgefangenschaft ...
WAZ, 09.08.1997:
... In eindringlichen Bildern und sprachlich gekonnt berichtet er von einer Situation, die heute mehr und mehr in den Nebel des Vergessens gedrängt wird. Pockler reflektiert und vermerkt wie ein Tagebuchschreiber vor Ort. Das Schicksal eines Einzelnen wird zum Mahnmal einer schlimmen Zeit...