Diese Erzählung schildert humorvoll das Leben in der Provinz im Kriegsjahr 1942 aus der Perspektive des fünfzehnjährigen Paul, der seinem Vater dabei zu Hand geht, den dörflichen Mühlbach von Unrat zu säubern. Für Paul ist dies ein unvergeßlicher Tag. Die gemeinsame Schufterei vom Morgengrauen bis zum Einbruch der Dunkelheit bringt Vater und Sohn einander näher.
Gerhard Felder, 1927 in Jülich im Rheinland geboren, lebt heute in Aachen. Er war mehr als vier Jahrzehnte im Bankwesen tätig, zuletzt als Vorstandsvorsitzender einer Sparkasse.
1992 gab er ein Aphorismenbändchen, und 1994 unter dem Titel „Durchwachte Nächte” die Kriegstagebücher seines Vaters heraus. 1998 und 1999 erschienen im TRIGA\VERLAG die Erzählungen „Jeder verdient eine Rose” und „Mit meinen Augen“.