|
Inhalt
Der junge Martin Mender tritt nach dem Tod seines Vaters ein viel versprechendes Erbe an. Es gelingt ihm, den Familienbetrieb zu einem modernen Wirtschaftsunternehmen auszubauen, das die Verkehrswege der Schweiz entscheidend prägt. Mit seiner fortschrittsorientierten Politik steigt er zum höchsten Bürger seines Kantons auf. Als er auch die Frau seines Herzens gewinnt und einen Stammhalter bekommt, scheint sein Glück gemacht. Doch das Blatt wendet sich, und Fortschritt gewinnt für Martin eine ganz andere Bedeutung...
Schweizer Geschichte zur Zeit der Befreiungskämpfe und der persönliche Weg eines Mannes zu neuen Werten.
Weitere Veröffentlichungen von Franz Graber bei TRIGA - Der Verlag: Vom Ich zum Selbst. Erzählungen und Essays, Wissen und Begegnung sowie Lebensfunken.
|
|
|
Presseinfo
Vorwort
Der Ort Haldingen, die Begebenheiten und Personen sind frei erfunden, allfällige Übereinstimmungen sind unbeabsichtigt. Haldingen kann jede Vorortsgemeinde östlich von Luzern sein. Jedoch beruhen geschichtlich politische Begebenheiten, die mit genauer Zeit- und Ortsangabe festgelegt sind, und die darin verwickelten maßgebenden Politiker auf geschichtlichen Quellen und Unterlagen.
Sämtliche Geschehnisse, die über den Ort Haldingen und die dort lebenden Personen handeln, vermitteln ein Stimmungsbild der geschichtlichen Ereignisse, indem sie mit geringer Zeitverschiebung an ähnlichen Orten, mit gleichartigen Personen und unter ähnlichen Bedingungen tatsächlich vorgekommen sind. Einzelne Ereignisse, die sich geschichtlich wohl zugetragen haben, aber in ihrem genauen Ablauf zum Verständnis nicht entscheidend sind, wurden zugunsten des Handlungsverlaufs zum Teil verkürzt dargestellt. Andere Begebenheiten kommen mit tatsächlichen Vorfällen weitgehend überein, sind aber mit ihnen nicht identisch; so hat zum Beispiel das beschriebene Tunnelunglück im Gütsch mit dem vielfach bekannten Zugunglück von Pfingstmontag 1898 nichts zu tun.
Der Titel Via magna, die große Bahn, bezieht sich sowohl auf die Erfolge der beschriebenen Person, als auch auf die großartige Entwicklung des 19. Jahrhunderts: den Fortschritt und die Fortschrittsgläubigkeit Luzerns und der Schweiz. Die Gedanken über Erfolg und Fortschritt handeln vom Wert der äußeren Erfolge und stellen sie in Beziehung zum inneren Erfolg des Menschen.
|
|