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Inhalt
Der Entschluss der Delfine. Einer jungen Wissenschaftlerin gelingt es, die Sprache der Delfine zu entschlüsseln. Die Ozeanographin und Linguistin stößt trotz ihrer empirisch fundierten, sorgfältigen Arbeit auf Vorurteile und allgemeine Ablehnung in der männlich dominierten Wissenschaftswelt. Den faszinierenden Meeressäugern lauscht sie einen Hinweis auf eine Umweltkatastrophe ab – ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Der alte Marlin und der Mann. Inspiriert durch die weltberühmte Story »Der alte Mann und das Meer« bietet diese Erzählung ein einmaliges Pendant: die gleiche Handlung, aber aus der Perspektive des riesigen, kämpferischen Fisches! Eine wahrhaft ungewöhnliche Erzählung, die an das literarische Können eines Henry Williamson gemahnt.
Weitere Veröffentlichungen von Rebecca Netzel bei TRIGA - Der Verlag: »Als der Drache mit dem Adler rang«; »Unter meinen Schwingen der Wind« Roman; »Tierisches!« Die Verwandlung des K., Rettet den Urwald; »Geheimnisvoller Weg nach Shambala«, »Mit dem Mountainbike ins Jenseits« Zwei Erzählungen; »Im Geiste Hemingways« 3 Stories; »Acapulco Puzzle« Roman; »Zufrieden und Blabla im Menschenland«; »Der gute Geist des Yellowstone«.
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Autorenporträt
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Rebecca Netzel, 1963 in Flensburg geboren, ist Autorin, Sprachwissenschaftlerin und Indianistin. Reisen in die USA, nach Mexiko und Spanien liefern das Ambiente für viele ihrer Werke, die sie bereits auf zahlreichen Lesungen vorgestellt hat, auch international (Frankfurter Buchmesse, Baden Württembergischer Literatursommer 2002, USA: Hemingway Foundation of Oak Park, Chicago 2005). Seit 1998 Eintrag ins Lexikon Deutscher Schriftsteller. Bereits diverse Rundfunk-Interviews (SWR Contra, Hessischer Rundfunk). Ehrenamtliches Engagement für Lakota-Waisenkinder und Umweltschutz.
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Pressestimmen
Der Gießerjunge, November/Dezember 2004: ...wer das Meer liebt, wird dieses Buch verschlingen wie der furchtlose Audax seine Beute. Ganz sicher.
Wochen-Kurier, 16.06.04: ... Aus ungewöhnlicher Perspektive schildern diese beiden Erzählungen das Geschehen im Spannungsfeld zwischen Mensch, Meer und dessen Bewohnern.
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Leserstimmen
Bernhard Gerteis
Kinder des Meeres ist ein quirlig verspieltes, immerzu lebendiges, artistisches Unter-Über-Wasser-Märchen, überraschend in seiner Art und Konsequenz. Das Spiel ist ernst, der Ernst ist Spiel. Geistreich, ohne in Geistreichelei zu verfallen. Auch für einen Nicht-Biologen, der von der Materie in fachlicher Hinsicht kaum eine Ahnung hat, ist es ein sehr unterhaltsames Büchlein. Hier erscheint Biologie in Poesie und Musik verwandelt. Wichtig scheint mir zu sein, und ich denke, es ist in der Absicht der Autorin: Dass die technisch distanzierte Position der Meeresbiologin nicht außerhalb des Märchens steht, sondern vollkommen integrierter Teil des Märchenhaften ist. So entsteht ein sehr großes, hoch modernes, komplexes Märchen, das Natur, Mensch, Technik vereint. Prolog und Epilog gehören dazu. Eine Geschichte, die von einfachen, heiter-natürlichen Szenen weiterschreitet zu beginnenden Verhängnissen. Diese halten den Leser bis zum Schluss in Spannung. Das Ende dann ist versöhnlicher, als man zwischendurch befürchtet hat. Beim finalen Gleichklang zwischen Mensch und Tier, wie auch vorher schon, fand ich es angenehm, dass eine Frau das geschrieben hat, ja, nur eine Frau geschrieben haben konnte.
Der alte Marlin und der Mann Da mir ´Der alte Mann und das Meer´ nicht im geringsten geläufig ist, kann ich mir hier ein vollständiges Urteil erlauben. Ich stelle nur fest: Das ist Poesie. Viel Poesie, aber davon gibt es in der technisierten, cool gestylten Welt nie zuviel. Das ist Biologie, in Schöpfungswonne verwandelt. Und das Meer ist Wort geworden. Wiederum gekonnt und erstaunlich, wie das verbale Fluidum, dem Meereswogen konkurrierend, sich mit geradezu wissenschaftlicher Genauigkeit verträgt. Vielleicht ist das das besondere Merkzeichen der Autorin: Poesie ist hier nichts Diffuses, Verschwebendes, halbmystisch Ahnungsvolles, sondern: Ein präzises, klärendes Licht in die Welt. Klärend, aber nicht verklärend. Die Autorin bleibt realistisch. Und weil sie genügend genau hinschaut, auch genügend weiblich und einfühlsam, sieht sie soviel unter der Oberfläche, dass sie sich mit Fug diese kräftige Ode an das Leben leisten kann. Ich sehe hier einen positiv tragenden Strom der ´Weltfrömmigkeit´. Die Erfrischungskraft des Meeres ist in den Text übergegangen.
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