Wechselspiele – zunächst nur ein Wort, erklärungsbedürftig, ergänzungswürdig. Ein Wort aber, das es wert ist, nicht alleine, oder ohne jegliche Erklärung dazustehen. Natur oder Wetter als Begleitworte lassen Wechselspiele plötzlich an Bedeutung, an Wert gewinnen. Es gibt weitere Worte, die Wechselspiele wertvoller werden lassen: Wechselspiele des Lebens, der Gefühle, der Seele, des Menschen. Mit seinen Worten versucht der Autor, dieses Spiel sichtbar zu machen – begreifbar.
Reinhold Huttinger, 1952 in Bayreuth geboren, ist verheiratet und hat vier Kinder. Er lebt in Gerstetten-Heldenfingen. Schriftstellerisch tätig ist Huttinger seit etwa 15 Jahren. Schwerpunkt ist die Lyrik.
1997 gründete er zusammen mit den Dichterfreunden Gerhard Lang und Eva Hruschka den Literaturkreis Eselsohr in seiner Heimatgemeinde. 1998 erschien die Lyrik- und Prosa-Anthologie »Ich spiele auf meinen Worten Musik«, 1999 folgte der Lyrikband »Heute ist ein andrer Tag«. Im September 1999 war Reinhold Huttinger mit seinem Gedicht »Magie« Preisträger der Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichtes, München.
... Etwa ein Viertel aller Gedichte ist gereimt. Hier werden schöne, stimmige Bilder gemalt, vor allem dort, wo es um Natur geht... Der überwiegende Teil der Gedichte ist freie Lyrik Und darunter finden sich die besten Texte...Bisweilen erinnern die Gedichte von Reinhold Huttinger an Eugen Roth...
Heidenheimer Zeitung, 24. August 2001:
... Huttinger, der in Heldenfiguren lebt, versucht mit seinen Gedichten die Bedeutung des Wortes »Wechselspiele« auf vielfältige Weise zu interpretieren. Auch er ist mit seiner Lyrik sehr erfolgreich. 1999 wurde er mit seinem Gedicht »Magie« Preisträger der Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichts.