Ein Großvater, der noch gar keiner ist, schreibt Großvatergedichte ... Gerhard Wissler liebt das Ungewöhnliche. Schon während seiner aktiven Zeit als Banker suchte er den Ausgleich für seinen Berufsstress, indem er kurzerhand mit seinem Fahrrad mal über die Anden von Ecuador oder durch den Himalaya über die legendäre Seidenstraße strampelte. Noch spannender wurde es, als ihm seine Tochter eines Tages eröffnete, dass er im Begriff sei, Großvater zu werden. Nun stand er plötzlich – so sein Bekenntnis – vor der größten und schönsten Herausforderung seines Lebens. Seine überwältigenden Eindrücke während »seiner Schwangerschaft« hielt er, wie in einem Tagebuch, in freien Prosagedichten fest. Eine Liebeserklärung an das noch ungeborene kleine Leben, die zu Herzen geht.