Renate Laufs: Der Regenbogen, der seine Farben verlor
Inhalt
Ein Regenbogen ohne Farben – wie kann das sein? Die Geschwister Maren, Amelie und Malte genießen den ersten Tag der heißersehnten schulfreien Zeit am großen See, bis dunkle Wolken den Himmel verfinstern und dicke Regentropfen auf sie herabprasseln. Schnell scheint zwar wieder die Sonne – aber Halt, was ist das? Mit dem Regenbogen, der sich über dem Wasser gebildet hat, stimmt etwas nicht! Ihm fehlt die rote Farbe. Und dann ist auch die blaue und die grüne Farbe nicht mehr zu sehen. „Vielleicht sind die Farben ja in den See gelaufen“, mutmaßen die Kinder. Aber der ist so klar und sauber wie immer. Großes Mitleid mit dem Regenbogen lässt Maren, Amelie und Malte zu einer abenteuerlichen Suche aufbrechen. Sie geraten in die farblosen Röhren des Regenbogens, die sie auf wundersame Weise in ferne Länder tragen. In der Südsee lernen sie das Mädchen Amitola kennen, das den Geschwistern helfen kann, den Regenbogen wieder in seiner vollen Farbenpracht am Himmel erscheinen zu lassen. Eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft und Werte, wie sie das Leben schreibt.
Renate Laufs, 1943 in Bayern geboren, lebt seit 1957 in Bremerhaven. Sie schreibt gerne Geschichten für Kinder und Erwachsene, die bisher in Anthologien veröffentlicht wurden.