Durch die schnell fortschreitende Entwicklung der Mikroelektonik ist es möglich geworden, das gesamte Wissen der Menschheit zentral in riesigen Datenbanken zu speichern. Auf dieses „Bit-Gedächtnis” hat jeder Zugriff über Telekommunikationsnetze, die zahlreiche Funktionen erfüllen: Menschen können kommunizieren, lernen, arbeiten, sich medizinisch betreuen lassen, ihre Freizeit gestalten usw. Ethische und geistige Unreife der Nutzer sowie krimineller Missbrauch des Mediums stellen die größten Risiken der neuen Technologie dar.
Dr. Alois Schett, geboren 1940 in Österreich, studierte Naturwissenschaften, promovierte 1966 an der Universität Innsbruck, war in den sechziger Jahren an Projekten der amerikanischen Weltraumbehörde NASA und als Stipendiat der Internationalen Atomenergiebehörde in Dubna bei Moskau tätig. Anschließend arbeitete er für verschiedene Atomenergiebehörden in Frankreich, hauptsächlich auf den Gebieten Kernphysik, Informatik und Mathematik. Schett nahm an zahlreichen internationalen Konferenzen teil und publizierte mehrere wissenschaftliche Arbeiten.