Franz Graber: Vom Ich zum Selbst Erzählungen und Essays LiteraturWELTEN Band 14
Inhalt
Ist Selbstverwirklichung heutzutage nur noch ein Modewort? Zeigen sich verstärkt egoistische Tendenzen, das Ich auf Kosten anderer zu entfalten? Ist Selbstverwirklichung in erster Linie Lebensgier und Lebensrausch? Franz Graber analysiert die Entwicklung und stellt ihr den Begriff der Selbstwerdung gegenüber, wie er bereits in der griechischen Antike gebraucht wurde (»Werde, der du bist«). Eine moderne Selbstwerdung sollte nicht in der Erkenntnis gipfeln »Der wichtigste Mensch bin ich selbst«, sondern im Über-sich-Hinausgehen auf den Mitmenschen geschehen, Selbstbewusstsein sollte nicht in Abgrenzung, sondern in Verbundenheit mit der Welt erreicht werden.
Dr. Franz Graber wurde 1939 in Schötz/Lu. geboren. Er studierte Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte in Luzern und Rom, Germanistik, Anthropologie und Psychologie in Fribourg. 1972 Promotion. Berufliche Tätigkeit als Dozent, Autor und Artikelschreiber. Weitere Veröffentlichungen: »Die Weltoffenheit des Menschen. Philosophische Anthropologie«; »Deutsche Grammatik. Programmiertes Lernbuch«; »Einführung in Programmierten Unterricht«; »Der Mensch in seiner Welt« als Herausgeber. 2000 erschien die Erzählung »Via Magna« bei TRIGA – Der Verlag.