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23.04.2012 

 

 

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Harald Ludolph: »Der Petzer«
 

 

Inhalt

In humoristischer Satire werden die Probleme glossiert, die sich zwischen Schülern, Eltern, Lehrern, Schulräten und Ministerien in drei verschiedenen gesellschaftlichen Systemen auftürmen. Als Schüler auf der Bank und als Lehrer vom Katheder plaudert der Autor aus der Schule.

 

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Autorenporträt
 

 

Der Autor, Harald Ludolph, war an allen Schulformen als Mathematik- und Physiklehrer, später als Pädagogischer Leiter beschäftigt. Bisweilen machte ihn sein Amt auch zum pädagogischen »Leider«.


 

 

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Presseinfo

Immer muß die Jugend den Inhabern der Macht für die Durchsetzung ihrer politischen Konzepte dienen, sei es als Kriegshelden ihres »kruppstahlharten« Führers, als Klassenkämpfer im real-existierenden Sozialismus oder als Versuchskaninchen im Wildwuchs der antiautoritären Erziehung. Doch die Jugend kann viele Irrwege überstehen, sie hat am Schluss trotz der Schule etwas gelernt!

Das Buch stellt sich dem Leser zwar als romanhafte Belletristik dar, die zum Weiterlesen animiert, es birgt aber sehr wohl auch Informationen über Irrungen und Wirrungen in der Bildungspolitik wie ein Sachbuch. Denn die Betrachtungen entstammen vierzigjähriger Berufserfahrung. Die Probleme, die der Autor als Schüler auf der Bank und als Lehrer vom Katheder glossiert, treten aber der verbissenen Parteiideologie nicht mit dem damals erhobenen Zeigefinger des Lehrer Lämpel gegenüber, sondern in lockerem Humor und satirischer Diktion. Sie spielen sich in zweiundzwanzig humorvollen Episoden ab und zeigen dem Leser die Schule als Zeugnis ihrer jeweiligen Zeit.

Aus der Schule geplaudert, das heißt, der Autor hat gepetzt, er hat Dinge ausgeplaudert, die eigentlich gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren, die aber vielleicht gerade deshalb für alle Beteiligten Erfahrungszugewinn garantieren.

 

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Pressestimmen

HNA, Hessische Niedersächsische Allgemeine, 15.03.2001:

Welcher Leser, der dem nicht gerne folgte – und hier besonders, weil der Autor nicht nur die Handlungs- und Sachinhalte perfekt mischt, sondern auch die Sprachebenen und Darbietungsformen. Der Romandidakter würde sagen: Lebensklugheit durch angewandte Unterhaltungslektüre.


Freie Presse, Glauchauer Zeitung, 3. 05.2001:

... In einer Serie von 22 Episoden zeigt sich die Schule dem Leser als Spiegel der jeweiligen Zeit. Mit dem Sachsentag von 1937, einem unterrichtsfreien Tag, an dem in der Schulaula literarische und musikalische Darbietungen zur Aufführungen kamen über den Kartoffelkäfer 15 Jahre später, der natürlich wie alles Böse aus dem Westen kam, lässt der Autor Erinnerungen beim Publikum aufkommen. Aber auch Prosa kommt an diesem Abend nicht zu kurz...     

 

 

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