Die junge Jolain, die in einem Leuchtturm an der Küste von England lebt, vermisst ihren Vater sehr. Er soll im Meer ertrunken sein, erzählt man. Seitdem gilt ihre ganze Liebe ihrem Pferd Santer, das sie einst als Geschenk von ihrem Vater bekommen hat. Als Santer eines Tages spurlos verschwunden ist, macht sie sich zusammen mit ihrer Freundin Mary auf die Suche. Die beiden müssen stark sein, denn sie geraten immer wieder in brenzlige und unerwartete Situationen. Am Ende ist Jolain nicht mehr das unbekümmerte Mädchen von früher. Sie ist mit einem Schlag erwachsen geworden. »Jolain« ist ein wunderbarer, anrührender Roman vom Suchen und Finden, vom Loslassen und vom Starksein.
Laura-Eva Schwab, 1986 geboren, lebt in Rothenfluh/Schweiz. Die Idee zu ihrem Roman »Jolain« entstand durch einen ungewöhnlichen Traum, den sie im Alter von 14 Jahren hatte. Sie hielt das Geträumte schriftlich fest und formte daraus nach und nach eine komplexe Erzählung. Während eines einjährigen Schüleraustauschs in Japan widmete sich die Autorin intensiv der Fertigstellung der Geschichte, die 2006 ihren Abschluss fand.