Russland nach der Perestrojka: Martin, ein junger Betriebswirt aus Stuttgart, lebt und arbeitet seit einem halben Jahr in Petersburg. Er hofft, in diesem Land heimisch zu werden. Als seine Firma ihn mit einer fadenscheinigen Begründung loswerden will, ist die Enttäuschung bei ihm umso größer, da auch Sergej, sein Freund und Geschäftspartner, ihm in den Rücken fällt und ein falsches Spiel mit ihm treibt. Die russische Lebensweise, ihre Herzlichkeit und Wärme, und auch das neue »Russland«, in dem die freie Marktwirtschaft mit all ihren Vor- und Nachteilen das Sagen hat, werden uns in diesem Roman unterhaltsam näher gebracht.
Johann Vranic, 1962 in Kroatien geboren, wuchs dank seiner Mutter, die deutscher Abstammung ist, bilingual auf. Als er 15 Jahre alt war, siedelte seine Familie nach Deutschland aus. Nach Abitur und Wehrdienst studierte Johann Vranic Volkswirtschaft an den Universitäten Tübingen und Peking, gefördert mit einem DAAD Stipendium. Anschließend war er bei mehreren Firmen insbesondere für den russischen und den chinesischen Markt zuständig. Bisherige Veröffentlichungen: »Studium in der VR China - Persönliche Begegnungen und die Juni-Ereignisse 1989« (1990) und »Staubige Seide - Diensteinsatz im Reich der Mitte« (2002). Außerdem erschienen zahlreiche Artikel von Vranic über die wirtschaftliche Situation Russlands und Chinas in verschiedenen Zeitschriften.
Projektmanager T. H. April 2008: Mir hat das Buch gut gefallen, weil es zu 95% auch meine Erfahrungen wiederspiegelt, die ich gesammelt habe. Ich denke, dass Sie den russischen Charakter genau getroffen haben und auch ist es Ihnen sehr gut gelungen dabei das deutsche Verhalten und Einstellung von Firmen und Mitarbeitern gegenüberzustellen.