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Pressestimmen
Forum Musikbibliothek, 2008: Rezension von Claudia Niebel


Boosey & Hawkes Dezember 2007: Eine kenntnisreich ausgearbeitete Biografie Sergej Rachmaninows, die seine Bedeutung nicht nur als Pianist und Dirigent, sondern auch als Komponist hervorhebt. Ganzen Newsletter lesen.
FONO FORUM, Dezember 2007:

wdr-jugendkonzerte.de 2006/2007: Der Autor Ewald Reder hat in sehr lebhafter Sprache die bislang aktuellste Biografie über Rachmaninow geschrieben. Sie enthält zahlreiche Dokumente zu Leben und Werk, dazu Analysen der Werke und einen ausführlichen Anhang. In diesem umfangreichen Opus findet der Leser nahezu alles, was er über Rachmaninow wissen möchte.
cantate, Nr 4 Juli - August 2005: cantate Buchtipp: Ewald Reder: Sergej Rachmaninow Leben und Werk.
www.lesenswert.de, Internetseite des Gutachter-Ausschusses für Schulbibliotheken in Bayern Empfehlenswerte Bücher Reder legt eine Lebensbeschreibung vor, die ob ihrer akribischen Recherche und Darstellung Respekt abnötigt ... Personen-, Sach und Werkregister erschließen das Buch zuverlässig ...und nicht zuletzt eine reizvolle tabellarische Gegenüberstellung von biografischen und Daten der politischen und Musikgeschichte
Piano News, März/April 2002: ... Ewald Reder hat mit seinem Buch “Sergej Rachmaninoff – Leben und Werk” ein beachtliches Werk vollbracht. Niemals hat man bei dem Autor das Gefühl der Langeweile. Ganz im Gegenteil versteht Reder es, die Geschichte des Mannes Rachmaninoff spannend zu halten. Mit dieser Monografie ist Reder ein großer Wurf gelungen, der jeden anspricht, der sich für diesen russischen Komponisten interessiert. Mit diesem Buch dürfte der Autor einen neuen Standard geschaffen haben, wenn es um die Beschäftigung mit Rachmaninoff in Deutschland geht.
ekz-Informationsdienst, März 2002: ... Akribisch genau beleuchtet der Autor (selbst Pianist und Chorleiter) Biografie und Werk von Sergej Rachmaninow. Hervorragend die Register ...
Das Orchester, 1/02: ... In der sehr akribischen und genauen Lebensbeschreibung stellt Reder diese innere Zerrissenheit des oft depressiven Musikers anhand von Briefen, Zeitzeugenberichten, Interviews und Artikeln exzellent dar... gefallen die sehr genauen Personen-, Sach- und Werkregister, die Zeittafel sowie die übersichtlichen Verzeichnisse der von Rachmaninow dirigierten und gespielten Werke und seiner Schallplatten-Einspielungen.
Klassik Heute 12/2001: ... Ewald Reders Biographie wirkt etwas klarer strukturiert und stilistisch lebendiger als ihr bisher einziges im Umfang vergleichbares deutschsprachiges Pendant von Maria Biesold. Zudem illustriert Reder seine stets erfrischend unakademischen musikalischen Analysen mit einer Vielzahl erhellender Notenbeispiele...Stets bezeichnet der Autor auch die Schwachstellen in Rachmaninoffs Kompositionen und es gelingen ihm kompetente kritische Werkeinordnungen... Die Werkdarbietungen des Pianisten Rachmaninoff charakterisiert Reder treffend als „intellektuell beherrscht, durchdacht, gerafft” und „mit einer fabelhaften manuellen Technik ausgestattet”...ein profundes, rundum gelungenes Buch.
Freisinger Tagblatt / Münchner Merkur 6. Juni 2001 - Buchtipp der Woche von Dr. Andreas Beschorner: »Rachmaninow für Spezialisten« ... Was da in insgesamt zwölf Kapiteln über den Lebenslauf Rachmaninows erzählt wird, leistet somit ohne Zweifel einen sinnvollen Beitrag zum Verständnins dieses Abschnitts der Musikgeschichte.
B4 Musik aktuell, Mai 2001 ... Jetzt liegt die zweite Rachmaninow Biografie vor, bezeichnenderweise von einem Pianisten geschrieben. Auch bei Ewald Reder fehlt nicht das viel zitierte biografische Detail, dass der kleine Sergej von seiner Mutter zur Strafe immer unter den Familienflügel gesteckt wurde. Sein Rachmaninow-Buch beginnt aber nicht mit der üblichen Familiengeschichte, sondern mit einem erhellenden Kapitel über die russische Musikgeschichte. Reder nennt das Fehlen einer bürgerlichen Mittelschicht und die traditionsfixierte Haltung der orthodoxen Kirche als Hauptursachen für die spezifisch russische Musikkultur im späten 19. Jahrhundert – einer vielgestaltigen Musikkultur zwischen westlichen Einflüssen und nationalen Erneuerungsbewegungen, zwischen adeligem Dilettantismus und allmählicher Professionalisierung. »Das ist die musikalische Welt, in die Sergej Rachmaninow 1873 als Sohn eines Klavier spielenden Offiziers aus verarmtem Adel hineingeboren wird!«, gibt Reder seinen Lesern mit auf den Weg durch die folgenden rund 500 Seiten.
Vor diesem Hintergrund wird immer wieder klar, dass Rachmaninow sich nicht an den zum Teil sehr polemisch geführten Auseinandersetzungen zwischen den diversen Traditionalisten und Erneuerern beteiligte, sondern mit seiner Musik einen ganz individuellen Weg suchte. Etwas plakativ spricht Reder dabei von der »Musik als Spiegel der Seele« oder auch »als Psychotherapie« für den labilen Rachmaninow.
Rachmaninow selbst drückte es 1941, zwei Jahre vor seinem Tod, nüchterner aus: Zitat (S. 223f.): »Komponieren ist für mich genauso ein essenzieller Teil meines Lebens wie Atmen oder Essen, damit eine notwendige Lebensfunktion. Wenn ich ständig das Bedürfnis in mir verspüre, Musik niederzuschreiben, so ist das nur der Wunsch, meine Gedanken total auszudrücken. ...«
... Feinfühlig und mit zuverlässigem Sachverstand entkräftet Reder die werbewirksame Legende vom »Tastenlöwen« Rachmaninow. Aufnahmen, Kritiken und auch die eigenen Klavierwerke zeigen ihn vielmehr als verantwortungsvollen »Vermittler« des Notentexts. Sachlich und intellektuell, mit sparsamen Rubati interpretierte er fremde Werke (hier...), wobei er kleinteilige Programme mit rhapsodischen und variationsbestimmten Stücken bevorzugte. Und mit der gleichen Zurückhaltung spielte er – mit Reders Worten in einem Akt »gewollter Schizophrenie« – die eigenen Stücke. Hier wird ein moderner Interpretationstypus greifbar, in dessen Tradition Reder noch Swjatoslaw Richter und Wladimir Horowitz sieht ...
... Trotzdem wagt Ewald Reder die These, dass Rachmaninow als Dirigent und Pianist die Modernität und Originalität erreicht hat, die er als Komponist stets gesucht hat.
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