Doris Maria Wiesner: Myrthen aber giebt es in Griechenland Fünf Betrachtungen zu Hölderlin Mit farbigem Foto
Inhalt
In fünf Annäherungen an Hölderlin setzt sich Doris Maria Wiesner auf faszinierende Weise mit Leben und Werk des Dichters auseinander. Hölderlins Heimatlosigkeit, seine Einsamkeit, das Scheitern des Systemgedankens nehmen Wesenszüge unserer heutigen Zeit vorweg. Mit Gespür für das Existenzielle »offenbart« die Autorin, wie Hölderlin die erstarrten konventionellen Formen immer wieder durchbricht. Kaum ein anderer Dichter ringt auf diese Weise um das Lebendige in der Poesie.
»... Allbewandert, Unbewandert. Zu nichts kommt er« (der Mensch) Chor aus der Antigonä, Sophokles, übersetzt von F. Hölderlin
Doris Maria Wiesner, Studium der Geisteswissenschaften in Heidelberg und Berlin, dreijähriges Sprachstudium an der Sorbonne, Paris. Veröffentlichungen: Gedichte in »Passagen, Magazin für Kunst und Literatur«, 1998, gemeinsam mit Erika Deichl, Heidelberg, »Theodores fliegende Blätter« Erzählung, 2000. Lebt heute in Berlin.