Günter Schroiff: Der Deutsche im Schatten des Holocaust
Inhalt
Die zehnjährige Diskussion um das zentrale Holocaust-Mahnmal in Berlin zündete nicht nur in den Medien, sondern auch in der Gesellschaft Emotionen. Das deutsche Jahrhundertverbrechen war wieder auf der Tagesordnung. Zeitgleich erschien Daniel Jonah Goldhagens Werk »Hitlers willige Vollstrecker – Ganz gewöhnliche Deutsche und der Holocaust –«. Der »ganz gewöhnliche Deutsche« und die deutsche Gesellschaft stehen damit vor der Frage nach ihrem Verhältnis zum Holocaust. Dazu gehören nicht nur die Schuldfrage als solche, die klare Anerkennung der Schuld und damit zusammenhängend die Wiedergutmachung. Die genozidalen Verbrechen nach dem Zweiten Weltkrieg, die bis in die heutige Zeit weltweit als aktueller Sachverhalt gegeben sind, fordern mehr: Gibt es beim deutschen Bürger, in der deutschen Gesellschaft, neben der reagierenden eine agierende Verhaltensweise, die solchen potenziellen Verbrechen bereits im Vorfeld entgegentritt?
Dr. Günter Schroiff Jahrgang 1929, Wirtschaftsfachmann mit profunder langjähriger Berufserfahrung im In- und Ausland, war als Vorstandsvorsitzender einer Zubehörfirma der Automobilindustrie in den Prozess der Globalisierung eingebunden. Über diese Erfahrungen schrieb er sein erstes Buch »Der Weg in die Entlassungsgesellschaft« (ISBN 3-931559-03-3). Mit dem historischen Hintergrund und dem politisch-wirtschaftlichen Vordergrund des Euro beschäftigte der Autor sich in seinem zweiten Buch »Der Euro« (ISBN 3-931559-67-X). Beide Bücher erschienen im TRIGA\VERLAG.